Eutin wieder „Lichterstadt der Nordens“

Foto WVE(CIS-intern) Von Horst Schinzel – Seit diesem Donnerstag ist Ostholsteins Kreisstadt Eutin wieder „Lichterstadt des Nordens“. Auch wenn das mit diesem Begriff verbundene Alleinstellungsmerkmal längst verloren gegangen ist. Flächendeckende Illuminierungen des Stadtkerns gibt es mittlerweile landauf, landab überall. Und auch die riesige Eisbahn eines Neustädter Unternehmers als Mittelpunkt des vorweihnachtlichen Trubels auf dem Markt hat mittlerweile allerorten Nachahmer gefunden. Und einmal mehr hat ihretwegen der überlieferte Weihnachtsbaum auf dem Markt weichen müssen. Wie übrigens auch die Fahnenmasten. Die sind vorsorglich diesmal alle im Voraus entfernt worden, bevor Baufahrzeuge sie umfahren konnten. Weshalb denn am letzten Montag eine einsame Stadtflagge mit Trauerflor zu Ehren Helmut Schmidts am Rathaus hing…

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Für die „Erleuchtung“ der Innenstadt zeichnet einmal mehr die Wirtschaftsvereinigung der Kaufleute und Gewerbetreibenden verantwortlich. Und die hat sich wieder einmal finanziell damit übernommen und hofft – entgegen früheren Zusagen – auf einen Zuschuss von 15.000 Euro der Stadt. Für die technische Umsetzung zeichnet auch diesmal wieder der Lübecker Lichtkünstler Stefan Teichmann verantwortli

ch. Der hat 460 Lampen mit zusammen rund 7000 Lichtpunkten eingesetzt, die mehr als siebzig Gebäude anstrahlen – zum Teil in wechselnden Farben. Diesmal auch am Stadtgraben und am Bahnhof sowie in der westlichen Peterstraße. Und weil Markt und Peterstraße nur mit Herrenhuter Sternen erleuchtet doch bedenklich dunkel waren, werden nun alle Bauten am Markt angestrahlt. Und auch rund um die Eisbahn istge es heller geworden

Die Eisbahn .bietet in diesem Jahr an allen Seiten ausreichend Platz zum Schauen und Klönen. Die Bahn selbst liegt tiefer und kann so besser eingesehen werden. Zur Eröffnung gab es ein Kurzprogramm mit Norbert Schramm – in jungen Jahren vielfach ausgezeichnet als Eiskunstlauf-Talent – und einem Chor.
Die Kunsteisbahn und die Leuchteffekte locken bis zum 3. Januar 2016.

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