Abstimmende beim Olympia-Referendum

Alexandra H. / pixelio.deBeim Olympia-Referendum haben ältere Menschen verhältnismäßig öfter abgestimmt als jüngere. Von den Abstimmungsberechtigten ab 45 Jahren beteiligten sich mehr als die Hälfte am Olympia-Referendum. In den jüngeren Altersgruppen lag die Abstimmungsbeteiligung dagegen jeweils deutlich unter dem Hamburger Durchschnitt von 50,1 Prozent, so das Statistikamt Nord.

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Die höchste Abstimmungsbeteiligung gab es mit 60,4 Prozent bei den 60- bis 69-Jährigen. Das geringste Interesse zeigten mit 35,8 Prozent Beteiligung die 18- bis 24-Jährigen. Bei den 16- und 17-Jährigen lag die Quote bei 41,6 Prozent.

Zwischen den Hamburger Bezirken zeigten sich dabei deutliche Unterschiede: Die höchste Abstimmungsbeteiligung erreichten die 60- bis 69-Jährigen in den Bezirken Eimsbüttel (65,2 Prozent), Wandsbek (63,7 Prozent) und Hamburg-Nord (63,0 Prozent). In diesen drei Bezirken war auch die Beteiligung der 16- und 17-Jährigen mit 45,9 bzw. 47,4 Prozent am höchsten. In Hamburg-Mitte lag sie demgegenüber bei nur einem Vierte

l. Dies ist die geringste Abstimmungsbeteiligung im Vergleich aller Bezirke und Altersgruppen.

Die 18- bis 24-Jährigen beteiligten sich in den Bezirken Hamburg-Mitte (29,8 Prozent) und Harburg (32,7 Prozent) verhältnismäßig selten am Referendum. Die Altersgruppe der 35- bis 44-Jährigen hat im Bezirk Harburg mit 37,4 Prozent ihre geringste Beteiligungsquote und im Bezirk Eimsbüttel mit 52,8 Prozent ihre höchste.

Presse Statistikamt Nord

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