In Schleswig-Holstein wurden weniger Stachelbeeren angebaut

Foto: Bernd Kasper  / pixelio.de(CIS-intern) – Manchmal wundert sich man doch, um was sich das Statistikamt Nord alles kümmert, wohl kümmern muß. Mich würde ja mal interessieren, wie oft der durchschnittliche Schleswig-Holsteiner 2015 Stachelbeertorte gegessen hat. Oder, zwar nicht ganz zum Thema passend, wie oft Heleme Fischers Atemlos im Jahre 2015 gehört wurde. Aber kommen wir zur eigentlichen Nachricht, auf die die Bauern schon lange gewartet haben.

Foto: Bernd Kasper / pixelio.de

Die Landwirte in Schleswig-Holstein haben im Jahr 2015 auf 146 Hektar (ha) Strauchbeeren angebaut. Das sind fünf Prozent weniger als im Vorjahr, so das Statistikamt Nord. Die Fläche wurde, wie auch im Vorjahr, von 41 Betrieben bewirtschaftet.

Die bedeutendsten Arten im Freiland waren Himbeeren und Heidelbeeren. Während die Anbaufläche für Himbeeren um knapp neun Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 65 ha reduziert wurde, blieb die Anbaufläche für Heidelbeeren mit 60 ha nahezu konst

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Die kühle und trockene Witterungslage zur Blütezeit im Frühjahr 2015 sorgte für durchschnittliche Erträge bei den Strauchbeeren. Die Erntemenge betrug 6 037 Dezitonnen (dt). Das sind rund 30 Prozent weniger als im Vorjahr, in dem jedoch überdurchschnittliche Erträge verzeichnet wurden. Himbeeren erzielten 2015 einen Hektarertrag von 45 dt (Vorjahr: 74 dt) und Heidelbeeren erreichten 30 dt (Vorjahr: 41 dt).

Presse Statistikamt Nord

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