Mitarbeiter der Versorgungsbetriebe verdienen mehr

Foto: Bernd Kasper  / pixelio.de(CIS-intern) – In Schleswig-Holstein haben die in den Betrieben der Energie- und Wasserversorgung Beschäftigten im vergangenen Jahr durchschnittlich 4 400 Euro (brutto) im Monat verdient. Das sind drei Prozent mehr als im Vorjahr, aber – nach vorläufigen Ergebnissen – etwa vier Prozent weniger als im bundesweiten Durchschnitt, so das Statistikamt Nord.

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Insgesamt arbeiteten im Jahresdurchschnitt 2015 knapp 8 300 Frauen und Männer in den 160 größeren Betrieben der Energie- und Wasserversorgung in Schleswig-Holstein. Damit stieg die Zahl der tätigen Personen gegenüber dem Vorjahr um 1,5 Prozent.

Die meisten Beschäftigten (64 Prozent) waren in der Elektrizitätsversorgung tätig. In Betrieben der Gasversorgung arbeiteten weitere 17 Prozent und in der Wasserversorgung 14 Prozent der Beschäftigten. Die übrigen sechs Prozent hatten ihren Arbeitsplatz in der Fernwärmeversorgung.

Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden stieg im Vergleich zum Vorjahr leicht. Im Jahresdurchschnitt arbeitete jeder Beschäftigte rund 129 Stunden im Monat. Das sind zwei Stunden mehr als im Vorjahr und damit drei Stunden mehr als im bundesdeutschen Mittel.

In den 13 größeren Betrieben der Energie- und Wasserversorgung in Hamburg sind im Monatsdurchschnitt des vergangenen Jahres gut 3 400 Personen tätig gewesen. Das ist gegenüber dem Jahr 2014 ein leichter Zuwachs von einem Prozent, so das Statistikamt Nord.

Die Beschäftigten erhielten durchschnittlich 5 454 Euro als Monatsbruttolohn bzw. -gehalt. Das ist etwas mehr als im Vorjahr und – nach vorläufigen Ergebnissen – 19 Prozent mehr als im Bundesdurchschnitt.

Während die Mehrzahl der Beschäftigten (59 Prozent) ihren Arbeitsplatz in Betrieben der Elektrizitäts- oder Wasserversorgung hatte, arbeitete etwa ein Fünftel (21 Prozent) in der Gasversorgun

g. Weitere 20 Prozent waren in Betrieben der Wärme- und Kälteversorgung beschäftigt.

Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden stieg um ein Prozent. Das Arbeitsvolumen lag mit durchschnittlich 126 Monatsstunden je Beschäftigten nur geringfügig über dem Vorjahresniveau und in etwa auf Höhe des bundes-weiten Durchschnitts.

Hinweis:
Erfasst wurden ausschließlich Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten.

PM: Statistikamt Nord

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