Im Norden wachsen die Umsätze des Baugewerbes

Foto: Hartmut910  / pixelio.de(CIS-intern) – Im Bauhauptgewerbe Schleswig-Holsteins ist der Gesamtumsatz im vergangenen Jahr um drei Prozent auf fast drei Mrd. Euro gestiegen. Am deutlichsten fiel der Zuwachs mit 13 Prozent im öffentlichen und Verkehrsbau aus. Im Wohnungsbau stiegen die Umsätze um vier Prozent. Rück-läufige Umsätze gab es dagegen im gewerblichen und industriellen Bau (minus sieben Prozent), so das Statistikamt Nord.

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Die Auftragseingänge lagen um sieben Prozent über dem Vorjahreswert bei 1,5 Mrd. Euro. Deutliche Zuwächse gab es insbesondere im Wohnungsbau (plus 29 Prozent) und im öffentlichen und Verkehrsbau (plus zwölf Prozent). Der Auftragswert im gewerblichen und industriellen Bau verringerte sich dagegen um 14 Prozent.
Die Zahl der tätigen Personen im schleswig-holsteinischen Bauhauptgewerbe lag im vergangenen Jahr bei 24 400 Frauen und Männer im Monatsdurchschnitt. Gegenüber 2014 ist das ein deutlicher Zuwachs um sieben Prozent. Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden stieg um sechs Prozent auf rund 29,5 Mio. Stunden.

Eine überdurchschnittliche Steigerung gab es mit elf Prozent im öffentlichen und Verkehrsbau. Im Wohnungsbau wuchs das Arbeitsvolumen um fünf Prozent und im gewerblichen und industriellen Bau um drei Prozent.

Im Hamburger Bauhauptgewerbe ist der Gesamtumsatz im vergangenen Jahr um 16 Prozent auf fast zwei Mrd. Euro gestiegen. Den größten Zuwachs gab es im Wohnungsbau (plus 34 Prozent). Im gewerblichen und industriellen Bau legten die Umsätze um zwölf Prozent und im öffentlichen und Verkehrsbau um fünf Prozent zu, so das Statistikamt Nord.

Keine positiven Aussichten versprechen die Auftragseingänge, die – nach einem bereits deutlichen Rückgang in 2014 – um 14 Prozent nachgaben. Während im gewerblichen und industriellen Bau das Volumen um zwei Prozent wuchs, ging der Auftragswert im Wohnungsbau um 14 Prozent zurück. Im öffentlichen und Verkehrsbau führten ausbleibende Aufträge sogar zu einem Minus von 32 Prozent.

Die Zahl der Beschäftigten nahm im Monatsdurchschnitt um ein Prozent auf 8 600 Personen ab. Insgesamt wurden 9,5 Mio. Arbeitsstunden geleistet, das sind vier Prozent weniger als im Vo

rjahr. Im gewerblichen und industriellen Bau sank das Arbeitsvolumen am deutlichsten (minus sieben Prozent), während es im Wohnungsbau um vier Prozent zurückging. Im öffentlichen und Verkehrsbau blieb die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden nahezu auf Vorjahresniveau (minus ein Prozent).

Hinweis:
Stärkere Schwankungen in der Umsatzentwicklung können auch durch die Abrechnung von Großprojekten bedingt sein.

Presse Statistikamt Nord