Das Baugewerbe investiert weniger

Foto: Hartmut910 / pixelio.de(CIS-intern) – Im Jahr 2014 haben 87 Prozent der in Schleswig-Holstein ansässigen Bau-gewerbeunternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten Investitionen getätigt (Vorjahr: 90 Prozent). Das Investitionsvolumen in erworbene oder selbst erstellte Sachanlagen betrug 68,2 Mio. Euro. Das ist ein Rückgang von fünf Prozent, so das Statistikamt Nord.

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Im Bauhauptgewerbe sank die Investitionssumme um drei Prozent auf 54,1 Mio. Euro. Da die Zahl der Beschäftigten um vier Prozent auf fast 11 900 Personen wuchs, verringerte sich der Investitionswert je Beschäftigten auf 4 600 Euro. Der Anteil der Investitionen am Gesamtumsatz des Bauhauptgewerbes lag bei drei Prozent und damit etwas niedriger als zuvor (3,2 Prozent). Nur 15 Prozent der Sachanlagen entfielen auf Investitionen in Grundstücke und Bauten. Der weit überwiegende Teil betraf Ausrüstungsgüter wie Maschinen und Anlagen.

Neben den Anlageinvestitionen wurden Mietinvestitionen (neu gemietete oder gepachtete Sachanlagen) in Höhe von 3,8 Mio. Euro getätigt.
Im Ausbaugewerbe sank das Investitionsvolumen um 17 Prozent auf 13,2 Mio. Euro. Der weitaus größte Teil (82 Prozent) entfiel auf Ausrüstungsgüter. Bei einer um vier Prozent gestiegenen Beschäftigungszahl lag der Investitionswert je Beschäftigten bei 1 500 Euro. Das ist deutlich weniger als im Vorjahr. Bezogen auf den Geschäftsjahresumsatz lag das Investitionsvolumen bei 1,5 Prozent (Vorjahr: 1,6 Prozent).

Zusätzlich zu den aktivierten Anlageinvestitionen gaben die Unternehmen knapp eine Mio. Euro für neu gemietete oder gepachtete Sachanlagen aus.

Die in Hamburg ansässigen Baugewerbeunternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten haben im Jahr 2014 rund 29,4 Mio. Euro in Sachanlagen investiert. Das sind 26 Prozent weniger als im Jahr zuvor, so das Statistikamt Nord. Wie im Vorjahr tätigten 90 Prozent aller Unternehmen Investitionen.

Im Bauhauptgewerbe sank die Investitionssumme um 32 Prozent auf 14,4 Mio. Euro. Bei einem gleichzeitigen Rückgang der Beschäftigtenzahl (minus acht Prozent auf knapp 4 200 Personen) verringerte sich der Investitionswert je Beschäftigten auf rund 3 400 Euro. Auch der Anteil der Investitionen am Gesamtumsatz des Bauhauptgewerbes lag mit 1,4 Prozent unter dem Vorjahresniveau (1,9 Prozent). Lediglich zwei Prozent der Investitionen in Sachanlagen wurden für Grundstücke und Bauten aufgewendet. Der weit überwiegende Teil betraf Ausrüstungsgüter wie Maschinen und Anlagen.

Neben diesen Anlageinvestitionen wurden Mietinvestitionen (neu gemietete oder gepachtete Sachanlagen) in Höhe von weniger als eine Mio. Euro getätigt.
Das Investitionsvolumen der Unternehmen im Ausbaugewerbe sank um 18 Prozent auf 15 Mio. Euro. Davon entfielen 98 Prozent auf Ausrüstungsgüter. Bei einer um fünf Prozent gesunkenen Beschäftigtenzahl verringerte sich der Investitionswert je Beschäftigten auf r

und 1 400 Euro. Bezogen auf den Geschäftsjahresumsatz betrug das Investitionsvolumen 0,8 Prozent (Vorjahr: 1,1 Prozent).

Zusätzlich zu aktivierten Anlageinvestitionen investierten die Unternehmen 1,5 Mio. Euro in neu gemietete oder gepachtete Sachanlagen.

Hinweis:
Die Angaben beziehen sich auf die Gesamtunternehmen, beinhalten daher auch Daten für angehörige Betriebe außerhalb des Unternehmenssitzes.

Presse Statistikamt Nord

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