Das Ausbaugewerbe ist ein wichtiger Arbeitgeber

Foto: Rainer Sturm  / pixelio.de(CIS-intern) – Im Jahr 2015 haben die schleswig-holsteinischen Betriebe des Ausbaugewerbes einen Gesamtumsatz von einer Mrd. Euro erwirtschaftet. Das entspricht in etwa dem Vorjahreswert. Die Zahl der tätigen Personen in diesen Betrieben blieb ebenfalls nahezu konstant, sie stieg im Vergleich zu 2014 um ein Prozent auf gut 8 900 im Quartalsdurchschnitt, so das Statistikamt Nord.

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Der Umsatz pro Person verringerte sich um ein Prozent auf 112 000 Euro. Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden sank ebenfalls nur leicht (minus ein Prozent auf elf Mio. Stunden).

Der Bereich der Bauinstallation (z. B. Gas-, Wasser-, Heizungs-, Lüftungs- oder Elektroinstallation) erwirtschaftete mit 83 Prozent den größten Anteil am Gesamtumsatz. Das sonstige Ausbaugewerbe (z. B. Maler-, Lackierer- oder Glasergewerbe sowie Bautischlerei) steuerte 17 Prozent bei.

In Hamburg ist die Zahl der Beschäftigten um drei Prozent gestiegen
Im Jahr 2015 haben knapp 7 600 Frauen und Männer in den Hamburger Betrieben des Ausbaugewerbes gearbeitet. Das sind drei Prozent mehr als im Jahr zuvor, so das Statistikamt Nord. Der Umsatz je Person sank um drei Prozent auf rund 136 000 Euro. Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden verringerte sich leicht um ein Prozent auf 9,2 Mio.

Der Gesamtumsatz der Betriebe lag bei einer Mrd. Euro. Das ist gegenüber 2014 nur ein geringfügig verbessertes Ergebnis. Mit 84 Prozent entfiel der größte Anteil am Gesamtumsatz auf den Bereich der Bauinstallation (z. B. Gas-, Wasser-, Heizungs-, Lüftungs- oder Elektroinstallation). Das sonstige Ausbaugewerbe (z. B. Bautischlerei,

Maler-, Lackierer- oder Glasergewerbe) steuerte 16 Prozent zum Gesamtumsatz bei.

Hinweis:
In die Erhebung sind Betriebe des Ausbaugewerbes mit 20 und mehr tätigen Personen einbezogen. Bei der Bewertung der dargestellten Entwicklungen ist zu berücksichtigen, dass sich der Berichtskreis durch Zuzüge bzw. Überschreiten der Erfassungsgrenze von 20 tätigen Personen gegenüber dem Vorjahr leicht vergrößert hat.

Presse Statistikamt Nord