Armer Schlucker gewinnt 50 Millionen und will weiter arbeiten

Foto: Jonathan Keller  / pixelio.de(CIS-intern) – So ähnlich können die Schlagzeilen am Montag in den Medien lauten. Denn im Euro-Jackpot liegt diesmal die zweithöchste Summe aller Zeiten. 50 Millionen Euro sind zu gewinnen. Die Chancen stehen nicht schlecht, nämlich 1 : ca. 93.000.000. D.h. für 2,60 Euro kann man die Geldsumme gewinnen. Oder man gibt 93 Millionen Tipps ab, dann gewinnt man auf jeden Fall. Das würde allerdings dann so um die 186 Millionen kosten. Lohnt sich dann irgendwie nicht.

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Aber diese riesigen Geldsummen sind ja auch umstritten. Was soll man mit so viel Geld? Die meisten Leute, die man fragt, sagen immer, sie wollen ganz normal weiter arbeiten, ein Häuschen bauen und vielleicht ein neues Auto kaufen und mehr verreisen. Aber dann hat man ja rein theoretisch immer noch über 49 Millionen Euro über. Viele Bürgen sagen, sie wollen gute Taten damit vollbringen, spenden und so. Aber im Grunde genommen weiß wohl niemand so richtig, was er dann machen will. Ist ja auch ein Haufen Geld.

Westlotto hat uns eine Pressemeldung geschickt, das hier meinen die dazu, zu diesem Jackpot:
Mal ganz ehrlich: Wie wählen Sie die Zahlen für Ihren Tipp aus, wenn an diesem Freitag rund 50 Millionen Euro im Eurojackpot warten? Kreuzen Sie einfach munter drauflos oder denken Sie vorher lange über die Auswahl „Ihrer“ Glückszahlen nach? Selbst Wissenschaftler raten uns, es mit dem Denken und Grübeln nicht zu übertreiben.

Um den Haupttreffer zu landen, brauchen Sie nicht mehr als fünf Richtige und müssen zusätzlich beide Eurozahlen richtig ankreuzen. Eine Frage guter Überlegung? Ganz und gar nicht, meint etwa Professor Andreas Heuer. Er leitet das Institut für Physikalische Chemie an der Universität Münster. In dieser Funktion beschäftigt er sich nicht wirklich mit Lotterien, dafür aber mit Wahrscheinlichkeiten. Sein Fazit: Ausrechnen kann der Mensch die Chance auf den Jackpot sehr wohl – doch: “Wir Menschen sind nicht in der Lage, solche Wahrscheinlichkeiten zu begreifen“, wird der Professor zitiert.

Ein guter Grund, alle Rationalität sein zu lassen und im Alltag auf die eigene Intuition zu hören. Oder anders gesagt: Vernünftig ist derjenige, der einfach auch mal unvernünftig sein kann. Und die Erfahrung zeigt in der Tat: Oft räumen genau die Mitspieler Hauptgewinne ab, die keiner vermeintlich ausgeklügelten Strategien folgten – sondern einfach die Zahlen ankreuzten, die ihnen gerade in den Sinn kamen.

Wenn Sie dennoch Ihre Zahlen mit Bedacht auswählen wollen – dann sollten Sie zumindest typische Gedankenfehler vermeiden. Das rät etwa der Mathematiker Norbert Herrmann. Der Grund: Viel zu viele tippen die vermeintliche Glückszahl 19, das Geburtsdatum der Kinder oder die „3“, weil gerade März ist. Werden diese Zahlen dann tatsächlich gezogen, muss der große Gewinn auf einmal mit vielen anderen geteilt werden.

Eines ist jedenfalls mathematisch sicher: Die Ziehungsmaschine in Helsinki verrichtet auch diesen Freitag ihren Dienst zuverlässig und unbeeindruckt. Die Wahrscheinlichkeit für jede mögliche Zahlenkombination ist in jeder Woche gleich hoch. Also: Schluss mit der Vernunft – es lebe die Intuition! Mitspielen kann man bis kommenden Freitag, den 11. März in allen Lotto-Annahmestellen oder bei www.eurojackpot.de.

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