Handwerk: Leichter Zuwachs bei Umsatz und Beschäftigung

Foto: wolfgang teuber  / pixelio.de(CIS-intern) – In Schleswig-Holstein haben die zulassungspflichtigen Handwerksunternehmen laut vorläufigem Ergebnis 2015 einen Umsatzzuwachs von 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr erwirtschaftet. Zu diesem Plus trugen fast alle Gewerbegruppen in unterschiedlicher Stärke bei, so das Statistikamt Nord.
Die höchsten Umsatzsteigerungen wurden im Kraftfahrzeuggewerbe (plus 6,4 Prozent), in den Handwerken für den gewerblichen Bedarf (plus 6,0 Prozent) und im Gesundheitsgewerbe (plus 5,8 Prozent) verzeichnet. Im Lebensmittelgewerbe (plus 2,8 Prozent), bei den Handwerken für den privaten Bedarf (plus 2,3 Prozent) sowie im Ausbaugewerbe (plus 0,3 Prozent) entwickelten sich die Geschäfte ebenfalls positiv. Lediglich im Bauhauptgewerbe gab es mit minus 0,9 Prozent leicht rückläufige Umsätze.

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Die Zahl der Beschäftigten stieg 2015 nur geringfügig um 0,3 Prozent auf rund 122 000 Personen. Leicht überdurchschnittliche Zuwächse wurden im Gesundheitsgewerbe (plus 2,1 Prozent) sowie im Lebensmittelgewerbe (plus 1,5 Prozent) erreicht. Auch bei den Handwerken für den gewerblichen Bedarf sowie im Ausbaugewerbe (jeweils plus 0,4 Prozent) gab es leichte Anstiege. Im Bauhauptgewerbe (minus 0,4 Prozent) sowie bei den Handwerken für den privaten Bedarf (minus 1,5 Prozent) gab es dagegen moderate Rückgänge der Beschäftigtenzahlen.

Die zulassungspflichtigen Handwerksunternehmen in Hamburg haben 2015 nach vorläufigen Ergebnissen ein Umsatz-Plus von 4,8 Prozent gegenüber 2014 erzielt. Diese Entwicklung betraf allerdings die Gewerbegruppen recht unterschiedlich, so das Statistikamt Nord.

Alle sieben Gewerbezweige trugen zum Wachstum des Gesamtumsatzes im Handwerk bei: das Kraftfahrzeuggewerbe (plus 6,9 Prozent), das Gesundheitsgewerbe (plus 5,3 Prozent), die Handwerke für den privaten Bedarf (plus 4,1 Prozent), das Bauhauptgewerbe (plus 3,6 Prozent), das Ausbaugewerbe (plus 3,5 Prozent), die Handwerke für den gewerblichen Bedarf (plus 3,2 Prozent) sowie das Lebensmittelgewerbe (plus 1,3 Prozent).

Die Beschäftigtenzahlen im zulassungspflichtigen Handwerk sanken 2015 geringfügig um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresergebnis auf knapp 51 000 Beschäftigte. Lediglich im Gesundheitsgewerbe (plus 2,1 Prozent), im Ausbaugewerbe (plus 1,2 Prozent) und bei den Handwerken für den gewerblichen Bedarf (plus 0,4 Prozent) zeigte sich ein leicht positiver Trend. In den übrigen Gewerbegruppen gab es dagegen zum Teil deutliche Rückgänge; so sank die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe um 4,6 Prozent. Deutlich geringere Rückgänge wurden im Lebensmittelgewerbe (minus 0,4 Prozent), im Kfz-Gewerbe (minus 1,1 Prozent) und bei den Handwerken für den privaten Bedarf (minus 1,6 Prozent) verzeichnet.

Hinweis:
In die vierteljährliche Handwerksberichter

stattung sind Unternehmen von selbstständigen Handwerkern gemäß Anlage A der Handwerksordnung
einbezogen. Handwerkliche Nebenbetriebe und innerbetriebliche Abteilungen mit handwerklichen Tätigkeiten werden in der Handwerksberichterstattung nicht ausgewertet. Die Ergebnisse beruhen auf regelmäßigen Auswertungen des Unternehmensregisters sowie Verwaltungsdaten der Bundesagentur für Arbeit und der Finanzverwaltung.

Presse Statistikamt Nord