Schleswig-Holstein: Immer mehr Senioren brauchen Grundsicherung

Foto: pixabay.com / mifner(CIS-intern) – In Schleswig-Holstein haben am Jahresende 2015 gut 20 200 Menschen im Alter von mehr als 64 Jahren Grundsicherungsleistungen für die laufende Lebensführung erhalten. Das ist die höchste Zahl seit Einführung der Statistik im Jahr 2003. Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich ein Zuwachs um gut drei Prozent. Gegenüber 2010 betrug der Anstieg sogar 30 Prozent, so das Statistikamt Nord.

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Ende 2015 waren 60 Prozent der Unterstützten Frauen. 14 Prozent aller Hilfebezieherinnen und -bezieher wohnten in Heimen und 80 Prozent bezogen Grundsicherungsleistungen ergänzend zur Altersrente. 29 Prozent waren zuvor auf Arbeitslosengeld II („Hartz IV“-Leistungen) und 16 Prozent auf Sozialhilfe in Form von laufender Hilfe zum Lebensunterhalt angewiesen.

Am Jahresende 2015 haben in Hamburg fast 24 700 Frauen und Männer im Alter von über 64 Jahren Grundsicherungsleistungen zur Sicherstellung der laufenden Lebensführung erhalten. Das sind gut fünf Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Damit setzte sich der in den Vorjahren erkennbare Zuwachs fort, so das Statistikamt Nord. Im mittelfristigen Vergleich zu 2010 ergibt sich eine Steigerung um fast 33 Prozent.
56 Prozent der Unterstützten waren Frauen, sieben Prozent lebten in Einrichtungen und 78 Prozent erhielten die Hilfe ergänzend zur Altersrente. 38 Prozent der Hilfeempfängerin

nen und -empfänger erhielten unmittelbar vor der Grundsicherung bereits Arbeitslosengeld II („Hartz IV“). Weitere 19 Prozent bezogen zuvor Sozialhilfe in Form von laufender Hilfe zum Lebensunterhalt.

Hinweis:
Die Angaben stammen aus der ab Berichtsjahr 2015 zentral vom Statistischen Bundesamt durchgeführten Statistik über Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung.

Presse Statistikamt Nord