Schleswig-Holsteiner lassen sich gerne in Hamburger Krankenhäuser behandeln

Foto: pixabay.com / edusoft(CIS-intern) – Von allen Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteinern, die sich 2014 vollstationär in einem Krankenhaus behandeln lassen mussten, nutzen knapp 15 Prozent eine Hamburger Klinik, so das Statistikamt Nord. Im direkten Hamburger Umland war dieser Anteil deutlich höher.Aus den Kreisen Stormarn und Pinneberg gingen jeweils rund 44 Prozent aller Erkrankten zur Behandlung in Hamburger Kliniken. Im Kreis Segeberg lag die Quote bei etwas über 35 Prozent und im Kreis Herzogtum Lauenburg bei gut 20 Prozent. Aus dem nicht an Hamburg grenzenden Kreis Steinburg gingen immerhin noch knapp elf Prozent aller vollstationär Behandelten in ein Hamburger Krankenhaus.

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Im mittelfristigen Vergleich zu 2009 stieg der Anteil der in Hamburg versorgten Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner landesweit um zwei Prozentpunkte. Üb

erdurchschnittliche Steigerungsraten gab es in den Kreisen Pinneberg (plus sechs Prozentpunkte), Stormarn (plus vier Prozentpunkte) und Segeberg (plus drei Prozentpunkte).

Im Jahr 2014 mussten sich die Einwohnerinnen und Einwohner Schleswig-Holsteins insgesamt 662 000-mal einer vollstationären Krankenhausbehandlung unterziehen (einschließlich Stundenfälle), das ist ein Zuwachs von fast zehn Prozent gegenüber 2009.

Presse Statistikamt Nord

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