Immer weniger Existenzgründer in Schleswig-Holstein

Foto: pixabay.com / alexa_fotos(CIS-intern) – In Schleswig-Holstein sind im ersten Quartal dieses Jahres 5 397 Gewerbe neu gegründet worden, das sind neun Prozent weniger als im Vorjahresquartal, so das Statistikamt Nord. Betriebsgründungen (Fälle mit potentiell größerer wirtschaftlicher Bedeutung) machten 20 Prozent der Neugründungen aus (minus zwei Prozent). Die Zahl der neu gegründeten Kleingewerbe (33 Prozent der Neugründungen) sank um 15 Prozent und die der Nebenerwerbsbetriebe (47 Prozent der Neugründungen) um acht Prozent.

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982 Anmeldungen erfolgten aufgrund von Verlegung des Unternehmenssitzes aus anderen Gemeinden (innerhalb oder außerhalb des Landes) und weitere 621 wegen Wechsel der Rechtsform, Gesellschaftereintritt, Kauf, Erbfolge o. Ä.

Auf die Wirtschaftszweige zur Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen, technischen, sonstigen wirtschaftlichen oder persönlichen Dienstleistungen entfielen 32 Prozent der Anmeldungen. Weitere 23 Prozent betrafen den Bereich „Handel einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kfz“ und zwölf Prozent der Anmeldungen erfolgten im Baugewerbe.

Ein Großteil der angemeldeten Gewerbe (79 Prozent aller Anmeldungen) waren Einzelunternehmen. Diese wurden zu 35 Prozent von Frauen und zu 18 Prozent von Gewerbetreibenden mit ausländischer Staatsangehörigkeit angemeldet.

Gleichzeitig nahmen die Gewerbeämter des nördlichsten Bundeslandes im ersten Quartal 6 392 Gewerbeabmeldungen entgegen, das sind 15 Prozent weniger als im Vorjahr. Der größte Anteil (78 Prozent) entfiel auf vollständige Aufgaben. Die Zahl der wirtschaftlich bedeutsamen Betriebsaufgaben sank auf 921 Fälle (minus zehn Prozent). Kleingewerbe und Gewerbe im Nebenerwerb wurden in 4 065 Fällen abgemeldet (minus 15 Prozent). Die weiteren Abmeldungen wurden wegen Fortzug aus der bisherigen Sitzgemeinde, Erbfolge, Verkauf, Wechsel der Rechtsform,

In Hamburg sind in den ersten drei Monaten dieses Jahres 4 336 Gewerbe neu gegründet worden, das sind vier Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahresquartal, so das Statistikamt Nord.

22 Prozent der Neugründungen waren Betriebsgründungen (Fälle mit potentiell größerer wirtschaftlicher Bedeutung); ihre Zahl stieg um acht Prozent. Die Zahl der neu gegründeten Kleingewerbe (40 Prozent der Neugründungen) ging um 16 Prozent zurück. Nebenerwerbsbetriebe (38 Prozent der Neugründungen) wurden mehr als vor einem Jahr gegründet (plus fünf Prozent).

Weitere 358 Gewerbeanmeldungen wurden aufgrund von Rechtsformwechsel, Gesellschaftereintritt, Kauf, Erbfolge o. Ä. eingereicht. In 247 Fällen war der Zuzug nach Hamburg Grund für die Anmeldung.

In 37 Prozent aller Fälle wurde ein Gewerbe zur Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen, technischen, sonstigen wirtschaftlichen oder persönlichen Dienstleistungen angemeldet. Deutlich weniger Anmeldungen entfielen auf den Wirtschaftszweig „Handel einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kfz“ (21 Prozent) sowie auf das Baugewerbe (14 Prozent).
76 Prozent aller Anmeldungen betrafen Einzelunternehmen. Diese Anmeldungen wurden zu 31 Prozent von Frauen eingereicht und zu 36 Prozent von ausländischen Gewerbetreibenden.

Gleichzeitig wurden in den ersten drei Monaten dieses Jahres 4 127 Gewerbe abgemeldet (minus zwölf Prozent). Ein Großteil dieser Abmeldungen (86 Prozent) erfolgte aufgrund der vollständ

igen Aufgabe des Gewerbes.
Besonders deutlich sank hierbei die Zahl der Abmeldungen von Kleingewerben oder Gewerben im Nebenerwerb (minus 13 Prozent auf 2 990 Fälle). Die Zahl der wirtschaftlich eher bedeutsamen Betriebsaufgaben ging um drei Prozent auf 564 Fälle zurück. In den übrigen Fällen war die Abmeldung durch Fortzug, Erbfolge, Kauf, Wechsel der Rechtsform, Gesellschafteraustritt oder Umwandlung begründet.

Presse Statistikamt Nord

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