Ausbaugewerbe verdient weniger

Foto: wolfgang teuber / pixelio.de(CIS-intern) – In Schleswig-Holstein haben die größeren Betriebe des Ausbaugewerbes im ersten Quartal 2016 deutlich weniger als im ersten Quartal des Vorjahres erwirtschaftet. Der Gesamtumsatz sank um neun Prozent auf 180 Mio. Euro, so das Statistikamt Nord.

Im Bereich der Bauinstallation (Elektroinstallation, Dämmung, Klempnerei, Gas-, Wasser-, Heizungs- und Lüftungsinstallation sowie sonstige Bauinstallation) sanken die Umsätze überdurchschnittlich um elf Prozent auf 147 Mio. Euro. Im sonstigen Ausbaugewerbe (z. B. Maler- und Glasergewerbe, Bautischlerei und -schlosserei, Fußboden-, Fliesen- und Plattenlegerei, Raumausstatter), das mit 33 Mio. Euro nur 18 Prozent des gesamten Ausbaugewerbes ausmachte, stiegen die Umsätze dagegen um sieben Prozent.

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Die Beschäftigtenzahl sank im Vergleich zum ersten Quartal 2015 um fünf Prozent auf rund 8 400 tätige Personen. Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden lag mit 2,6 Mio. Stunden um fünf Prozent unter dem Vorjahreswert

Im ersten Quartal 2016 haben die größeren Betriebe des Ausbaugewerbes in Hamburg einen Gesamtumsatz von 199 Mio. Euro erwirtschaftet. Das sind vier Prozent weniger als im ersten Quartal 2015, so das Statistikamt Nord.

Der Bereich der Bauinstallation (Elektroinstallation, Dämmung, Klempnerei, Gas-, Wasser-, Heizungs- und Lüftungsinstallation sowie sonstige Bauinstallation) machte mit Umsätzen von 154 Mio. Euro (minus 13 Prozent) 78 Prozent des gesamten Ausbaugewerbes aus. Im Bereich des sonstigen Ausbaugewerbes (z. B. Maler- und Glasergewerbe, Bautischlerei und -schlosserei, Fußboden-, Fliesen- und Plattenlegerei, Raumausstatter) stieg das Umsatzvolumen um 52 Prozent auf 44 Mio. Euro.
Die Zahl der tätigen Personen lag bei gut 7 200 und damit um sechs Prozent niedriger als im e

rsten Quartal 2015. Das Arbeitsvolumen sank um zwei Prozent auf 2,2 Mio. geleistete Arbeitsstunden.

Hinweise: Erfasst wurden 158 Betriebe mit 20 und mehr tätigen Personen. Bei der Bewertung der Entwicklungen ist zu berücksichtigen, dass sich der Kreis der in die Erhebung einbezogenen Betriebe durch Fortzüge bzw. Unterschreiten der Erfassungsgrenze von 20 Beschäftigten gegenüber dem Vorjahr leicht verkleinert hat.

Presse Statistikamt Nord

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