S-H: Das Baugewerbe ist ein wichtiger Wirtschaftszweig

Foto: wolfgang teuber / pixelio.de(CIS-intern) – In Hamburg und Schleswig-Holstein gab es am 30.06.2015 insgesamt 3 245 Betriebe im Bauhauptgewerbe, die zusammen rund 33 400 Personen beschäftigten. Das sind 175 Betriebe und fünf Prozent mehr Beschäftigte als im Vorjahr, so das Statistikamt Nord anlässlich der 61. NordBau in Neumünster.
Von den Baubetrieben wurde im Jahr 2014 ein baugewerblicher Umsatz von 4,9 Mrd. Euro erwirtschaftet. Das ist gegenüber dem Jahr 2013 ein Zuwachs von sechs Prozent.

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59 Prozent dieser Betriebe hatten ihren Schwerpunkt in den Bereichen „vorbereitende Baustellenarbeiten“ (z. B. Abbrucharbeiten) oder „sonstige spezialisierte Bautätigkeiten“ (z. B. Dachdeckerei, Ingenieurholzbau oder Gerüstbau). In diesen Teilbereichen arbeiteten 43 Prozent aller Beschäftigten (einschließlich tätiger Inhaber und Auszubildenden). Zudem wurde in diesen Betrieben im Jahr 2014 ein Umsatz von 1,6 Mrd. Euro erzielt, das sind sechs Prozent mehr als 2013.
30 Prozent der Betriebe hatten ihren wirtschaftlichen Schwerpunkt im Hochbau (Bau von Gebäuden sowie Errichtung von Fertigteilbauten). Sie beschäftigten 36 Prozent aller tätigen Personen im Hamburger und schleswig-holsteinischen Bauhauptgewerbe. Von diesen Betrieben wurde im Jahr 2014 ein baugewerblicher Umsatz von 2,3 Mrd. Euro und damit ein Plus von 19 Prozent gegenüber 2013 erwirtschaftet.

Weitere elf Prozent der Betriebe waren schwerpunktmäßig im Tiefbau (z. B. Straßen- und Brücke

nbau, Leitungstiefbau und Wasserbau) tätig. In ihnen arbeiteten 21 Prozent aller tätigen Personen. 2014 betrug der baugewerbliche Umsatz dieser Teilbranche knapp 990 Mio. Euro, das sind 16 Prozent weniger als 2013.
Die Umsatzproduktivität (Umsatz 2014 je tätiger Person 2015) lag bei insgesamt knapp 147 000 Euro (Vorjahr: 146 000 Euro). Sie erreichte im Hochbau mit 192 000 Euro den höchsten Wert aller Teilbereiche.

Presse Statistikamt Nord