Im Norden boomt es auf dem Bau

Foto: Hartmut910 / pixelio.de(CIS-intern) – In den größeren Betrieben des Bauhauptgewerbes in Schleswig-Holstein ist die Zahl der baugewerblich tätigen Personen im ersten Halbjahr 2016 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um sechs Prozent auf fast 12 800 Personen gestiegen. Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden stieg um acht Prozent auf 7,4 Mio. Stunden, so das Statistikamt Nord.

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Der Zuwachs im Arbeitsvolumen fiel am stärksten im gewerblichen und industriellen Bau aus (plus zwölf Prozent). Im Wohnungsbau sowie im öffentlichen und Verkehrsbau gab es einen Zuwachs von jeweils sieben Prozent.

Der baugewerbliche Umsatz stieg im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahr deutlich um 15 Prozent auf 839 Mio. Euro. Die höchste Zuwachsrate gab es im Wohnungsbau (plus 21 Prozent auf 329 Mio. Euro). Im gewerblichen und industriellen Bau stiegen die Umsätze ebenfalls deutlich um 17 Prozent auf 270 Mio. Euro, während der Zuwachs im öffentlichen und Verkehrsbau deutlich geringer ausfiel (plus fünf Prozent auf 240 Mio. Euro).

Die Auftragseingänge stiegen gegenüber dem Vorjahreshalbjahr um 25 Prozent auf 939 Mio. Euro. Dieser Zuwachs ist vor allem dem Wohnungsbau zuzurechnen, in dem die Auftragseingänge mit 367 Mio. Euro um 46 Prozent über dem Vorjahreswert lagen. Im gewerblichen und industriellen Bau stiegen die Auftragseingänge um 17 Prozent auf 276 Mio. Euro und im öffentlichen und Verkehrsbau wuchsen sie um 13 Prozent auf 295 Mio. Euro.

Hinweise:
Erfasst wurden Betriebe im Bauhauptgewerbe mit 20 und mehr tätigen Personen. Im ersten Halbjahr 2016 waren dies in Schleswig-Holstein 293. Bei der Bewertung der Ergebnisse ist zu berücksichtigen, dass sich die Anzahl der erfassten Betriebe gegenüber dem Vorjahr leicht vergrößert hat.. Größere Schwankungen sowohl in der Umsatz- wie in der Auftragsentwicklung können auch durch die unregelmäßige
Abrechnung bzw. Akquisition von Großaufträgen verursacht werden.

Die Hamburger Betriebe des Bauhauptgewerbes haben im ersten Halbjahr 2016 Auftragseingänge im Wert von 810 Mio. Euro gemeldet. Das sind 77 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum, so das Statistikamt Nord.

Besonders deutliche Steigerungen durch größere Einzelvorhaben gab es im gewerblichen und industriellen Bau (plus 157 Prozent auf 456 Mio. Euro) sowie im öffentlichen und Verkehrsbau (plus 42 Prozent auf 232 Mio. Euro). Im Wohnungsbau stiegen die Auftragseingänge um sieben Prozent auf 122 Mio. Euro.
Die Zahl der baugewerblich tätigen Personen sank im ersten Halbjahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr um ein Prozent auf rund 5 200 Personen. Gleichzeitig stieg die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden um ein Prozent auf 2,8 Mio.

Einen deutlichen Rückgang im Arbeitsvolumen gab es im öffentlichen und Verkehrsbau (minus sechs Prozent). Im gewerblichen und industriellen Bau stieg die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden um drei Prozent und im Wohnungsbau gab es einen kräftigen Zuwachs um elf Prozen

t.

Der baugewerbliche Umsatz sank in den ersten sechs Monaten dieses Jahres leicht um ein Prozent auf 688 Mio. Euro. Ein Plus wurde allein im öffentlichen und Verkehrsbau verzeichnet (plus zwei Prozent auf 225 Mio. Euro). Im Wohnungsbau sanken die Umsätze dagegen um fünf Prozent auf 128 Mio. Euro. Im gewerblichen und industriellen Bau waren die Umsätze nur leicht rückläufig (minus ein Prozent auf 334 Mio. Euro).

Presse Statistikamt Nord

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