Umsätze im Ausbaugewerbe sinken

Foto: Hartmut910 / pixelio.de(CIS-intern) – Im ersten Halbjahr 2016 haben die Betriebe des Ausbaugewerbes in Schleswig-Holstein einen Gesamtumsatz von 421 Mio. Euro erwirtschaftet. Das sind fünf Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum, so das Statistikamt Nord.

Foto: Hartmut910 / pixelio.de

Der Bereich der Bauinstallation (Elektro-, Gas-, Wasser-, Heizungs-, Lüftungs-, Klimainstallation sowie sonstige Bauinstallation) erzielte Umsätze in Höhe von 350 Mio. Euro. Das sind 83 Prozent des Gesamtumsatzes und sechs Prozent weniger als im ersten Halbjahr des Vorjahres. Das „sonstige Ausbaugewerbe“ (z. B. Malerei und Glaserei, Bautischlerei und -schlosserei, Fußboden-, Fliesen- und Plattenlegerei) steuerte mit 71 Mio. Euro (minus ein Prozent) 17 Prozent zum Gesamtvolumen bei.

Die Zahl der tätigen Personen verringerte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fünf Prozent auf rund 8 400 Personen. Das Arbeitsvolumen (Zahl der geleisteten Arbeitsstunden) sank auf 5,2 Mio. Stunden (minus drei Prozent).

Die Produktivität (Umsatz je tätiger Person) sank nur geringfügig auf rund 50 100 Euro.

Hinweise:
Erfasst wurden 225 Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten. Bei der Bewertung der Entwicklungen ist zu berücksichtigen, dass sich der Kreis der in die Erhebung einbezogenen Betriebe durch Fortzüge bzw. Unterschreiten der Erfassungsgrenze von 20 Beschäftigten gegenüber dem Vorjahr verringert hat.

In Hamburg haben die Betriebe des Ausbaugewerbes im ersten Halbjahr 2016 einen Gesamtumsatz von 444 Mio. Euro erwirtschaftet. Das ist in etwa genauso viel wie im ersten Halbjahr des Vorjahres, so das Statistikamt Nord.

Der überwiegende Umsatzanteil (78 Prozent) entfiel auf den Bereich der Bauinstallation (Elektro-, Gas-, Wasser-, Heizungs-, Lüftungs- und Klimainstallation sowie sonstige Bauinstallation), der Umsätze in Höhe von 346 Mio. Euro erzielte. Das sind neun Prozent weniger als im ersten Halbjahr des Vorjahres. Das „sonstige Ausbaugewerbe“ (z. B. Malerei und Glaserei, Bautischlerei und -schlosserei, Fußboden-, Fliesen- und Plattenlegerei) erwirtschaftete mit 98 Mio. Euro (plus 48 Prozent) nur 22 Prozent des Gesamtvolumens.

Die Zahl der tätigen Personen sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um vier Prozent auf 7 300 Personen. Das Arbeitsvolumen (Zahl der geleisteten Arbeitsstunden) stieg dagegen geringfügig auf 4,5 Mio. Stunden (plus 0,3 Prozent).<

br /> Die Produktivität (Umsatz je tätiger Person) stieg um fünf Prozent auf rund 61 000 Euro.

Hinweise:
Erfasst wurden 158 Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten. Bei der Bewertung der Entwicklungen ist zu berücksichtigen, dass sich der Kreis der in die Erhebung einbezogenen Betriebe durch Fortzüge bzw. Unterschreiten der Erfassungsgrenze von 20 Beschäftigten gegenüber dem Vorjahr leicht verringert hat.

Presse Statistikamt Nord

ONLINE