Schleswig-Holstein – Gesundheit wird immer teurer

Foto: pixabay.com / edusoft(CIS-intern) – Im Jahr 2014 wurden in Schleswig-Holstein über 11,2 Mrd. Euro für die Gesundheit ausgegeben. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Gesundheitsausgaben damit um 4,1 Prozent, so das Statistikamt Nord.

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Deutschlandweit stiegen diese in demselben Zeitraum um 4,2 Prozent.
Am stärksten erhöhten sich in Schleswig-Holstein die Gesundheitsausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen diese um 5,6 Prozent. Insgesamt gab die Gesetzliche Krankenversicherung im Jahr 2014 rund 6 450 Mio. Euro für die Gesundheit ihrer schleswig-holsteinischen Mitglieder aus. Mit einem Anteil von 57,6 Prozent an den gesamten Gesundheitsausgaben war sie damit der größte Aus-gabenträger im Land. Durchschnittlich gab die Gesetzliche Krankenversicherung in Schleswig-Holstein 2 284 Euro je Einwohnerin und Einwohner aus.

Die Gesundheitsausgaben der Privaten Krankenversicherung beliefen sich auf einen Anteil von 9,7 Prozent an den gesamten Gesundheitsausgaben Schleswig-Holsteins und stiegen im Jahr 2014 um moderate 0,7 Prozent auf 1 084 Mio. Euro.

Einen weiteren großen Anteil von 13,8 Prozent an den Gesundheitsausgaben trugen die privaten Haushalte und privaten Organisationen ohne Erwerbszweck bei. Nach einem Sinken der Ausgaben um gut 2,1 Prozent im Jahr 2013 stiegen diese im Jahr 2014 wieder leicht um 0,7 Prozent auf 1 547 Mio. Euro.

Der Anteil der Gesundheitsausgaben in Schleswig-Holstein an den Gesundheitsausgaben in Deutschland betrug wie im Vorjahr 3,4 Prozent. Im Vergleich dazu betrug der Anteil der schleswig-holsteinischen Bevölkerung an der Bevölkerung Deutschlands 3,5 Prozent.

Im Jahr 2014 wurden in Hamburg über 6,8 Mrd. Euro für die Gesundheit ausgegeben. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg von 4,0 Prozent. Damit sind die Gesundheitsausgaben im Jahr 2014 wie auch in den Vorjahren weiter gestiegen, so das Statistikamt Nord.

Deutschlandweit stiegen die Gesundheitsausgaben im Jahr 2014 um 4,2 Prozent.

Der größte Ausgabenträger war die Gesetzliche Krankenversicherung mit 3 811 Mio. Euro, das entspricht einem Anteil von 55,9 Prozent der gesamten Gesundheitsausgaben in Hamburg. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Ausgaben hier mit 6,0 Prozent am stärksten. Durchschnittlich gab die Gesetzliche Krankenversicherung in Hamburg 2 172 Euro je Einwohnerin und Einwohner aus.

Die Gesundheitsausgaben der Privaten Krankenversicherung beliefen sich dagegen auf einen Anteil von 10,8 Prozent an den gesamten Gesundheitsausgaben und stiegen im Jahr 2014 um 0,7 Prozent auf 738 Mio. Euro.

Einen Anteil von 13,0 Prozent an den Gesundheitsausgaben trugen die privaten Haushalte und privaten Organisationen ohne Erwerbszweck bei. Deren Ausgaben sanken im Jahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 2,0 Prozent auf 887 Mio. Euro.

Der Anteil der Gesundheitsausgaben in Hamburg an den Gesundheitsausgaben in Deutschland betrug wie in den Vo

rjahren 2,1 Prozent. Im Vergleich dazu betrug der Hamburger Bevölkerungsanteil an der Gesamtbevölkerung Deutschlands 2,2 Prozent.

Hinweise:
Die hier veröffentlichten Ergebnisse zu den Gesundheitsausgaben wurden von der „Arbeitsgruppe Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder“ (AG GGRdL), in der die Statistikämter von elf Bundesländern und das Statistische Bundesamt vertreten sind, ermittelt.

Presse Statistikamt Nord

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