„Umweltpreis der Wirtschaft 2016“ an CONDIAS, Müllverbrennung Kiel und pely-plastic

umwelt(CIS-intern) – Das Hightech-Unternehmen CONDIAS aus Itzehoe, die Müllverbrennung Kiel und die pely-plastic aus Wahlstedt wurden am Montag mit dem „Umweltpreis der Wirtschaft 2016“ der Studien- und Fördergesellschaft der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird seit 1984 alljährlich verliehen und zählt zu den ältesten und renommiertesten ihrer Art in Deutschland. Sie besteht aus einem von Georg Engst geschaffenen Bronze-Relief sowie einer Urkunde.

Die mittelständische CONDIAS GmbH hat ein innovatives Verfahren zur umweltfreundlichen und effizienten Wasseraufbereitung entwickelt. Das Unternehmen stellt diamantbeschichtete Elektroden her, die in „Zellen“ verschiedenster Größe eingebaut werden. Diese Zellen reinigen durch elektrochemische Prozesse Abwässer aller Art.

Die Müllverbrennung Kiel (MVK) arbeitet seit mehr als 40 Jahren erfolgreich und nachhaltig an der Weiterentwicklung der umweltschonenden Abfallentsorgung. Die Anlage hat die beste Energieeffizienz aller vergleichbaren Anlagen in Deutschland und versorgt seine Kunden mit Strom, Fernwärme und vermarktbaren Reststoffen.

Die von pely-plastic entwickelten und produzierten Müllbeutel aus Folie sind erheblich dünner als vergleichbare Produkte, verursachen bei der Fertigung deutlich weniger CO2 und haben eine günstige Ökobilanz. Die Produktion in Wahlstedt ist ressourcenschonend und umweltverträglich. „Seit 1984 haben wir insgesamt 60 Unternehmen für ihr Engagement im Umweltbereich auszeichnen können. Wir freuen uns über die erfreulich hohe Zahl an Preisträgern, die ein Be

leg für die Bedeutung des Umweltschutzes in unseren Betrieben ist“. Das sagte der Vorsitzende der Studien- und Fördergesellschaft, Uli Wachholtz, zum Abschluss der Veranstaltung in Kiel, an der rund 250 Persönlichkeiten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens teilgenommen haben. Das Grußwort der Landesregierung sprach der Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, Dr. Robert Habeck.

In der Studien- und Fördergesellschaft der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft haben sich etwa 300 Unternehmen aller Branchen, Größenordnungen und Regionen des Landes zusammengeschlossen. Die Gesellschaft engagiert sich in den Bereichen Bildung, Kultur und Politik.